INVENTUR 2017
Liebe Kundinnen und Kunden, unser Unternehmen in Waiblingen ist am 15. Dezember 2017 aufgrund der Inventur geschlossen. Wir haben einen Telefondienst für dringende Anliegen für Sie eingerichtet. Wir bitten um Ihr Verständnis, Fritz Stiefel Industrie-Vertretungen GmbH

Die Ausgangssituation

  • Bisher üblich war eine Zinkschicht (galvanisch aufgebracht, Dicke 8 - 12 µm) mit Chromatschicht (0,3 µm)
  • Diese Oberfläche hat sich als optimal für mechanisch beanspruchte Teile erwiesen
  • Guter Korrosionsschutz, bis zu 100 h bis zum Auftreten von Weißrost (Salzsprühnebeltest nach DIN 50021)
  • Maßgeblich für den guten Korrosionsschutz ist der ″Selbstheilungseffekt″ der Chromatschicht bei einer Verletzung: Die Cr(VI)-Ionen ″fließen″ zu der verletzten Stelle und schließen diese. Dieser Effekt ist nur mit Cr(VI) zu erreichen


Das Problem

  • Die Basis ist dieselbe Zinkschicht wie bei Gelbchromatierung
  • Anstelle der Chromatschicht wird eine Passivierung und zusätzlich eine Versiegelung eingesetzt
  • Wird die Versiegelung verletzt, sind Korrosionsprobleme die Folge
  • Ein ″Selbstheilungseffekt″ wie bei der Cr(VI)-Oberfläche existiert hier nicht


Die Lösung

  • Die Zink-Nickel Basisschicht ist um ein Vielfaches korrosionsbeständiger als Zink.
  • Eine Passivierung mit anschließender Versiegelung sorgt für einen erhöhten Glanzgrad und dient der Verbesserung der Reibeigenschaften.
  • Zink-Nickel bildet keinen ausgeprägten Weißrost wie Zink, sondern erzeugt nur einen leichten Grauschleier